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Europäischer Kulturweg


Europäischer Kulturweg "Vom Ton, Steinen und Scherben"

Länge: 7,5 km
Wanderzeit: 3 Stunden

Der Klingenberger Kulturweg bietet die ganze Vielfalt unserer Kulturlandschaft: Stadtrundgang, Naturerlebnis in der Seltenbachschlucht, Industriekultur am Tonwerk, Ausblick auf das Maintal vom Aussichtsturm und Rückweg vorbei an Weinreben und Clingenburg.

Die Geschichte Klingenbergs wird zunächst mit Wein und dem Main in Verbindung gebracht. Deutlich sichtbar, aber nicht offensichtlich, wird die Stadt jedoch vom knapp 60 Jahre andauernden Boom des Tonbergwerkes (1855 - 1914) geprägt. Der Kulturweg nähert sich diesem auf Ton gegründeten Klingenberg, seinen steinernen Zeugen und dem, was heute davon noch zu sehen ist.

Der Wegverlauf

Der Kulturweg startet am Bahnhof Klingenberg, führt über die Brücke, die Schlucht zum Rastplatz "Altes Mundloch" führt anschließend über den Aussichtsturm und die Clingenburg durch die Altstadt zurück zum Ausgangspunkt. 6 großen Tafeln und 6 kleineTafeln
informieren über die Geschichte und die Besonderheiten der Stadt.

Station 1: Start des Kulturweges stehen mit dem Bahnhof von 1876 und mit der Mainbrücke (erster Bau von 1880) zwei Bauwerke mit dem Reichtum aus dem Klingenberger Tonbergbau in Verbindung.

Station 2: Der städtische Rosengarten wurde 1741 als Schlosspark angelegt, der zum gegenüber liegenden Stadtschloss gehörte. 1799 fügte man das Teehäuschen hinzu. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde ein Teil der Fläche bebaut. 1961 erwarb die Stadt die Restfläche des Schlossgartens und legte 1983 das Gelände wieder als Park an.

Station 3: Die Seltenbachschlucht wurde erst 1901 durch Wege und Stege gangbar gemacht. In einem Seitental, der Heunenschlucht, liegt versteckt der Überrest eines Burghügels, der "Heunenhügel" genannt wird. Hier stand eine Burg über deren Geschichte fast nichts bekannt ist.

Station 4: 1567 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung der Tongruben, die 1855 von der Stadt übernommen wurden. Bis zum 1. Weltkrieg erhielten die Bürger aufgrund der hohen Einnahmen eine Rendite, das Bürgergeld. Weiterhin wurden durch diesen Reichtum Schule, Brücke, Wasserleitung und Elektrizitätswerk finanziert. Seit den 1920er Jahren ging es mit dem Tongrube wirtschaftlich bergab, bis sie schließlich 2011 geschlossen wurde

Station 5: Der Aussichtsturm und das bewirtschaftete Wanderheim des Spessartbundes stehen inmitten eines mittelalterlichen Ringwalls. Der 22 m hohe Aussichtsturm wurde 1903 als Projekt für den Tourismus errichtet. Unterhalb des Aussichtsturmes verläuft der Kulturweg in den Klingenberger Weinbergen, die auf mittelalterlichen Terrassenlagen nur mit aufwändiger Handarbeit zu bewirtschaften sind.

Station 6: Im Weinbau- und Heimatmuseum wird die vielfältige Geschichte Klingenbergs dargestellt: Weinbau, Handwerk, Tonbergbau, Transport von Mainschiffen, die Geschichte der Fischerzunft, Einzelhandel, eine alte Schulstube, eine Waschküche, eine Webstube und religiöses Leben.
Danach lohnt ein Rundgang durch die Klingenberger Altstadt mit ihren beeindruckenden Fachwerkhäusern.



Hier gelangen Sie zu "Spessartprojekt.de" mit weiteren Informationen, dem Wegverlauf und einem Flyer

Weitere Infos zu Rosengarten, Schlucht, Aussichtsturm, Clingenburg, Altstadt usw. finden Sie auf dieser Homepage und "Sehenswürdigkeiten".






Klingenberg a.Main
Furtwänglerweg 1 | 63911 Klingenberg a.Main | Tel.: 09372 1330 | stadt@klingenberg.de