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Stadtschloss


Das Klingenberger Stadtschloss

Erbaut wurde das Schloss um 1560 durch Hans Leonhard Kottwitz von Aulenbach, der als Kurmainzischer Amtmann in Klingenberg eingesetzt war. Im Jahre 1693 wurde dieses Geschlecht von dem der Mairhofen abgelöst.
Zu diesem Renaissancebau gehört auch das Torhaus mit großem Sandsteinportal. Über dem Torbau findet man das Mairhof'sche Wappen.

Im Jahre 1892 wird das Schloss von der Familie zugunsten des Oberaulenbacher Schlosses als Wohnsitz aufgegeben und erlebt seitdem die verschiedensten Nutzungen: Unterkunft für Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Heimatvertriebene, Berufs- und Mittelschule sowie als Unterkunft für türkische Gastarbeiter.

Zum Schloss gehörte ein rund 8.000 qm großer Park, der 1741 im französichen Stil angelegt und mit 57 Sandsteinfiguren geschmückt wurde. 1799 entsteht das kleine Teehaus. Im Laufe der Zeit fällt der größte Teil des Schlossgartens der Stadtexpansion zum Opfer. 1961 erwirbt die Stadt die Restfläche und läßt sie in den 80er Jahren als Rosengarten anlegen.

1950 findet im Hof und in den Kellern des Schlosses das erste Winzerfest statt.

Bis heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz. Klaus Imhäuser, der Enkel des letzten Barons von Mairhofen, hat das Schloss restauriert. Es wird teilweise von der Familie selbst genutzt, teilweise ist es vermietet.









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