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Startseite » Stadtportrait & Lage » Das Tonbergwerk » Geologie des Tonvorkommens 

Geologie des Tonvorkommens


 
Das Klingenberger Tonvorkommen befindet sich ca. 1,5 km östlich von der Stadt Klingenberg am Main.
Das Rohstoffvorkommen ist ein Verwitterungsprodukt von Kieselsäure, Tonerde, Eisenoxyd, Quarz und Feldspat. Nach pollenanalytischen Untersuchungen besitzt die Lagerstätte ein oligozänes Alter .


 
Die Lagerstätte des Tonvorkommens ist nestartig eingebettet in einen von Nord nach Süd streichenden Buntsandsteingraben. Die Breite des Tonlagers von Ost nach West beträgt ca. 150 bis 200 m, die streichende Länge in Nord-Südrichtung ca. 350 - 400 m . Das Tonlager hat stellenweise Mächtigkeiten von bis zu 60 Meter. Die geologische Beschaffenheit des Vorkommens lässt vermuten, dass der Ton auf sekundärer Lagerstätte ruht, denn feldspathaltige Mineralien, aus denen der Ton bekanntlich durch Verwitterung entsteht, sind in der näheren Umgebung nicht feststellbar. Es ist mit Bestimmtheit festzustellen, dass das Tonvorkommen aus einer Stillwasserablagerung hervorging. Die Art und Weise der Ablagerungsvorgänge ist noch ungeklärt.


Bochalluvium Liegendton
Haldenaufschüttung Oberer Buntsandstein
Hangschutt Mittlerer Buntsandstein
Löss- und Lösslehm Verwerfung
Hangendton (grauer Schamotte-Ton) Verwerfung (angedeutet oder verm.)
Ton erster Qualität ("Glaserde", Tiegelton) Blindschacht (Hauptschacht)

 

Unterschiede Ton gegenüber Lehm

TON
Klastisches Sedimentgestein mit Korndurchmessern unter 0,002 Millimeter. Ton ist unverfestigt, also ein Lockersediment.
Tone setzen sich im Meer, in Seen und Flüssen sowie in den Schmelzwässern von Gletschern ab. Tone nehmen große Mengen an Wasser auf (der Wassergehalt kann bis zu 70 Prozent betragen) und quellen dabei auf.Tone setzen sich aus Tonmineralien, aus staubfeinen, verwitterten Resten anderer Minerale wie Quarz, Feldspat oder Glimmer, sowie aus organischen und amorphen Bestandteilen zusammen.
LEHM
Weit verbreitetes Verwitterungsprodukt, das aus Ton, Schluff und Sand besteht. Da der Anteil der verschiedenen Körnungsklassen sehr verschieden sein kann, präzisiert man ihn durch die Begriffe sandig, tonig und schluffig. Lehm entsteht durch die Verwitterung der verschiedensten Gesteine und enthält Tonminerale und Eisen. Die Eisenverbindungen sorgen für die gelblich bis braune Farbe. Je nach der Entstehung unterscheidet man Lößlehm, Geschiebelehm, der aus entkalktem Geschiebemergel entstanden ist, und Auelehm, der sich aus den Sedimenten der Flusstäler bildet.




Klingenberg a.Main
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