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Forstverwaltung


Die Gemarkung Klingenberg und damit auch der Waldbereich erstreckt sich links- und rechtsmainisch in die Naturparke Odenwald und Spessart. Der Waldanteil in unserer Stadt Klingenberg a.Main beträgt 1.238 ha und nimmt damit rund 58,6 % (zum Vergleich: Bayerndurchschnitt = 36,5 %) des gesamten Stadtgebietes ein.

Erholungsfunktion
Insgesamt ca. 60 km markierte Wanderwege, 2 Wanderheime, 7 Schutzhütten, die Klingenberger Schlucht als eines der schönsten Geotope Bayerns, die Naturschutzstation des LBV u.v.m. laden zu Outdooraktivitäten, insbesondere natürlich zum Wandern ein und führen dazu, dass unser Wald als Naherholungsraum immer mehr geschätzt wird.

Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
Neben dem Erholungsfaktor gewinnt der Beitrag des Waldes zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Wasser und Boden) des Menschen zunehmend an Bedeutung.

Erhalt der Artenvielfalt
Der Erhalt und die Schaffung von Lebensräumen für geschützte Pflanzen- und Tierarten ist eine wichtige Aufgaben der Forstverwaltung.
Viele heimische Tier- Insekten und Pflanzenarten befinden sich heute bereits auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Die Schaffung von Nistmöglichkeiten für Vögel, das Anbringen von Fledermauskästen, die Anlage von Biotopen, ein ausreichender Bestand an "Totholz" und Höhlenbäumen sowie Nisthilfen für Insekten sind einige Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu erhalten oder sogar zu erhöhen.

Wirtschaftliche Nutzung
Im Rahmen der langjährigen Forstbewirtschaftungsplanung erfolgt die Bewirtschaftung des Stadtwaldes auf der Grundlage des Nachhaltigkeitsprinzips. Dabei ist nachhaltig im Sinne der Erhaltung oder langfristigen Verbesserung der Produktionsgrundlagen und der Bedingungen der Fortexistenz des Waldes zu verstehen. Bei der Waldbewirtschaftung gilt das Ziel, standortgemäße, gesunde, stabile und leistungsfähige Mischwälder zu schaffen.

Die Baumartenzusammensetzung im Gemeindewald wird vorwiegend von der Kiefer geprägt. Der Nadelholzanteil beträgt ca. 75 % und der Laubholzanteil ca. 25 %. Bei dem Laubholz entfallen 15 % auf die Buche, 6 % auf die Eiche und 4 % auf sonstiges Laubholz.
Hierbei ist die Esskastanie besonders zu erwähnen. In Klingenberg finden sie auf dem Schlossberg und im Stt. Trennfurt den größten Esskastanienbestand Bayerns.
Bei den Nadelhölzern dominiert die Kiefer mit 62 % % vor der Lärche mit 7 % und Fichte mit 4 %.

Der Wald versorgt jedoch nicht nur Handwerk und Industrie mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Er ist auch Energielieferant. Das Brennholz wird für Selbstwerber und als fertiges Brennholz angeboten. Nachstehend finden Sie Informationen, Merkblätter und unser Bestellformular für Brennholz (das Bestellformular für Brennholz kann ab Oktober 2018 wieder aufgerufen werden).

Zu den weiteren Aufgaben der Forstverwaltung zählen u.a. auch die Waldbrandverhütung, der Unterhalt der Forstbetriebs- und Wanderwege, die Vergabe der Jagdrechte sowie die Mitwirkung bei Landschaftspflegemaßnahmen.

Hinweise und Bestellformular für Brennholz:


Rettungstreffpunkte können lebensrettend sein!

Bei Unfällen während Waldarbeiten kann die Angabe des Rettungstreffpunktes lebensrettend sein. Eine Übersicht über die Rettungstreffpunkte im Klingenberger Stadtwald finden Sie hier.

Für ihr Smartphone - jetzt als App "Hilfe im Wald"

Laden Sie sich die App "Hilfe im Wald" auf Ihr Smartphone. Hier erhalten Sie eine Übersicht über alle Rettungspunkte bundesweit. Die App hilft Ihnen im Notfall schnelle Hilfe zu bekommen (mit und ohne Handy-Netz). Die App ist kostenlos.

Ihr Ansprechpartner:

Neues Leben entsteht auf Totholz
umgestürzter Baum in der Klingenberger Schlucht




Klingenberg a.Main
Furtwänglerweg 1 | 63911 Klingenberg a.Main | Tel.: 09372 1330 | stadt@klingenberg.de