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Startseite » Wein & Kultur » Häckerwirtschaften 

Häckerwirtschaften



Häckerwirtschaften (rechtlich korrekt: Straußwirtschaften) haben in Deutschland eine lange Tradition. Sie sollen auf ein Dekret von Kaiser Friedrich Barbarossa zurückgehen. Damit wird den Weinbaubetrieben die Möglichkeit eingeräumt ohne gaststättenrechtliche Genehmigung in einem bestimmten Zeitraum in eigenen Räumen den selbst erzeugten Wein mit einfach zubereiteten Speisen zu verabreichen.

Der Begriff "Häckerwirtschaft" soll auf die alte Bezeichnung "Häcker" als Synonym für Winzer zurück gehen. In Churfranken ist diese Art der Vermarktung sehr weit verbreitet. Während in den meisten anderen Weinbauregionen die Häckerwirtschaften erst gegen Abend öffnen, ist dies hier meist schon zu Mittag üblich.

Vielfach haben die Weinbaubetriebe heute eine gaststättenrechtliche Konzession, um gegenüber den engen Vorgaben des Gesetzes flexibler zu sein.



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