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Kurzporträt


Klingenberg, die Rotweinstadt in Churfranken, kann auf eine große historische Vergangenheit zurückblicken. Ein römischer Weihestein, ein frühmittelalterlicher Ringwall und der alemannische Grubinger Kirchhof sind die ältesten Zeugnisse ihrer Geschichte. Die staufische Clingenburg wurde um 1100 von dem kaiserlichen Mundschenk Conradus Colbo erbaut. Anno 1276 wird die darunterliegende Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Sie kommt um 1500 an das Erzstift Mainz und 1814 an das Königreich Bayern. Von Mitte des 17. Jahrhunderts bis 2011 wurde in Klingenberg Ton abgebaut, der unter anderem in der Bleistiftindustrie als Beimischung zu Graphit verwendet wurde. Dieses städtische Tonbergwerk und seine Überschüsse garantierten den Klingenberger Bürgern jahrzehntelangen Wohlstand. Dieser Zeitabschnitt wird auch als die "Goldenen Jahre" von Klingenberg bezeichnet. In dieser Zeit wurde in Klingenberg ein Kraftwerk gebaut, die Stadt bekam einen eigenen Bahnhof und finanzierte aus eigenen Mitteln eine Mainbrücke. Prächtige Bürger- und Ämtergebäude aus dieser Epoche prägen noch heute das Stadtbild.



Weltbekannt aber wurde Klingenberg durch seinen Rotwein, der in den terrassenförmigen Steillagen wächst. Er wird unter anderem in den vielen traditionellen Häckerwirtschaften (Straußwirtschaften) während der Klingenberger Weinkulturtage und dem alljährlich im August stattfindenden Winzerfest, das zu den ältesten Weinfesten in Franken zählt, ausgeschenkt. Die Rebanlagen werden von Weinbaubetrieben im Haupt- wie Nebenerwerb bewirtschaftet.

Seit 1994 darf sich Klingenberg auch Festspielstadt nennen. Die Burgruine der staufischen Clingenburg ist seit 1994 Schauplatz der Clingenburg Festspiele, die weit über die Region Churfrankens hinaus bekannt sind und zu einem wahren Publikumsmagneten wurden. Die Ruine bietet ideale Voraussetzungen für "Theaterfaszination unter freiem Himmel" und lockt jährlich zwischen 30.000 und 40.000 Zuschauer an. Geboten werden professionell besetzte, glamouröse Musicalaufführungen wie Aida oder Hair, klassische Schauspiele wie Faust, Ein Sommernachtstraum oder Die Räuber und liebevoll inszeniertes Kindertheater.

Klingenberg ist seit dem Frühjahr 2015 zum KUNSTRAUM IN CHURFRANKEN E.V. geworden. Mehrere KünstlerInnen arbeiten in 6 Ateliers, die früher leerstehende Geschäftsräume waren. Ständige Ausstellungen, Vernissagen, Workshops und Kulturabende beleben seit dieser Zeit unsere Altstadt.

Gut markierte Wanderwege laden zum Wandern durch die Weinberge und Wälder ein, idyllisch ist die zum Bergwerk hinführende Schlucht gelegen. Im Weinbau- und Heimatmuseum kann man sich über den Weinbau, die Schifffahrt, das Bergwerk und über alte Handwerke informieren. Erholung bietet das Schwimmbad mit der größten, freistehenden Wasserrutsche Nordbayerns. Campingplätze und Radwege am Mainufer laden zur Freizeitgestaltung ein.

Häckerwirtschaften, Weinproben, gemütliche Weinlokale und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl und bieten Gelegenheit, die weitgespannte Palette des Klingenberger Weines kennen zu lernen. In Hotels, Gasthöfen und Privathäusern findet der Gast angenehme Unterkunft in modernen Zimmern oder Ferienwohnungen.



Klingenberg a.Main
Furtwänglerweg 1 | 63911 Klingenberg a.Main | Tel.: 09372 1330 | stadt@klingenberg.de