Feuerwehr Minis beim TV Großwallstadt

Mitteilung vom 13.12.2017


Die Minis der Feuerwehr Klingenberg liefen beim letzten Heimspiel gegen Hanau mit den Handballspielern des TVG auf das Parkett in der Untermainhalle in Elsenfeld ein. Das Foto zeigt die Minis mit der Mannschaft des TVG nach dem Spiel vor dem Tor.




Feuerwehr Minis beim TV Großwallstadt

Mitteilung vom 13.12.2017


Zwölf Minis der Freiwilligen Feuerwehr Klingenberg waren Einlauf-Kinder beim letzten Heimspiel des TV Großwallstadt in der Untermainhalle in Elsenfeld. In ihren roten Overalls und gelben Warnwesten mit der Aufschrift "Feuerwehr Klingenberg - Minis" liefen die Kinder jeweils an der Hand eines Spielers in der Untermainhalle auf das Parkett ein. Die Halle war mit 1478 Zuschauern gut gefüllt und es herrschte ausgezeichnete Stimmung. Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis, mit den Handballspielern des Traditionsvereins für ein paar Minuten im Rampenlicht zu stehen. Auf der Tribüne verfolgten die Minis im Block des TVG Fanclubs Herzschlag Blau-Weiß e.V. anschließend das packende Derby gegen die HSG Hanau, welches mit 28 : 26 Toren für den TVG ausging. Nadine Hegedüs, die beim TVG für die Betreuung der Einlauf-Kinder zuständig ist, empfing die Minis der Feuerwehr Klingenberg und ihre Betreuer vor dem Spiel im Foyer der Halle. Nach der Begrüßung ging es die Treppe hinunter in die Flure der Umkleidekabinen. Dort trafen die Kinder dann kurz vor Spielbeginn die Spieler. Die Spannung war nun riesengroß. Dann war es soweit: Der Hallensprecher kündigte die Heimmannschaft an, die Zuschauer klatschen in bester Stimmung und die Minis liefen an der Hand der Spieler in die Halle ein. Nachdem die Mannschaft die Zuschauer begrüßt hatte, rannten die Kinder auf Kommando zurück in den Flur. Kein Wunder, dass sie nun völlig "aufgedreht" zurück ins Foyer liefen, war es doch ein nicht alltägliches Erlebnis. Auf der TVG Fanclub-Tribüne feuerten sie dann das TVG - Team kräftig an und das Interesse für den heimischen Handballsport war geweckt.
Reinhard Simon




Nikolauswanderung und Nikolausfeier der Freiwillige Feuerwehr Klingenberg

Mitteilung vom 5.12.2017


Sankt Nikolaus rief bei der Nikolausfeier jedes Kind auf und überreichte ein kleines Präsent, nachdem er "Lob und Tadel" verteilt hatte. Doch das Lob überwog, denn die Feuerwehr-Kinder sind brav.



Nikolauswanderung und Nikolausfeier der Freiwillige Feuerwehr Klingenberg

Mitteilung vom 5.12.2017


Die Feuerwehr Klingenberg veranstaltete auch in diesem Jahr wieder ihre traditionelle Nikolauswanderung. 23 Wanderer folgten der Einladung, darunter 15 Kinder. Die Wanderroute führte vom Feuerwehrhaus aus nach Röllfeld durch das Wohngebiet zum Wanderheim und von dort über den Waldweg zum Sonnenweg bis zur Clingenburg. Über den Burgweg führte der Weg hinab ins Tal und auf dem Maindamm-Radweg zurück zum Feuerwehrhaus. Nach gut zweieinhalb Stunden Fußmarsch hatten sich die Wanderer im weihnachtlich dekorierten Feuerwehrhaus eine wohlschmeckende Stärkung am warmen Buffet mit selbstgemachten Salaten redlich verdient. Doch bevor sich die Feuerwehr-Familie an den lukullischen Genüssen laben konnte, mussten sie noch etwas Geduld aufbringen, denn der Nikolaus hatte sein Kommen angekündigt. Die Wartezeit vertrieben sich die Kinder in der eigens aufgebauten "Kinderecke" am Mal-Tisch. Inzwischen waren noch weitere Feuerwehrmitglieder eingetroffen, so dass insgesamt 39 Erwachsene und 23 Kinder an der Nikolausfeier teilnahmen. Dann war es endlich soweit, Sankt Nikolaus (Sebastian Bernard) klopfte an die Tür und alle Kinder eilten flugs zu ihren Eltern an die Tische. Vor allem die Kleinen empfingen Sankt Nikolaus mit seinem weißen Gewand und rotem Umhang, mit wallendem lockigem weißem Haar. Aber auch so manches größere Kind blickte respektvoll auf zum Nikolaus. Dieser rief dann die Kinder einzeln auf und hatte für alle die passenden Worte, etwas Tadel, aber auch Lob. Das eine oder andere Kind nickte verstohlen bei den Worten des Nikolaus und fragte sich insgeheim, woher denn der Nikolaus das weiß. Der Heilige Mann übereichte jedem Kind ein kleines Präsentpäckchen und verabschiedete sich von der Feuerwehr-Familie. Die Nikolauswanderung wurde von Stellvertretendem Vorsitzenden Alexander Arnold organisiert, die Nikolausfeier von Kommandantin Silvia Wüst und ihren Helfern.
Reinhard Simon




Hoher Wissensstand der Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main

Mitteilung vom 28.11.2017


Alle 27 Jugendlichen haben den Wissenstest mit Bravour bestanden



Hoher Wissensstand der Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main

Mitteilung vom 28.11.2017


Die drei Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main legten auch in diesem Jahr wieder den Wissenstest ab, der von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg und der Jugendfeuerwehr Bayern entwickelt wurde. Thema der Prüfung waren Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr sowie Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung. Kreisjugendwart Kilian Hein leitete die Prüfung. Der Test gliederte sich in einen theoretischen Teil und in einen praktischen Teil. Alle 27 Jugendlichen haben den Wissenstest bestanden, ein Großteil sogar mit voller Punktzahl. Die Plakette der Stufe 1 Bronze erhielten Irma Steblau und Benjamin Lang (Feuerwehr Klingenberg), Tom Strobel und Simon Kroner (Feuerwehr Röllfeld) sowie Manuel Siebenlist und Jan Zimmermann (Feuerwehr Trennfurt). Die Plakette Stufe 2 Silber bekamen Antonia Helmstetter und Dirk Kieser (Feuerwehr Klingenberg), Lukas Lebküchner (Feuerwehr Röllfeld) sowie Miriam Elbert, Christian Ühlein und Felix Wohlmann (Feuerwehr Trennfurt). Die Plakette Stufe 3 Gold erreichten Jonas Ott und Max Rottmann (Feuerwehr Klingenberg). Die Plakette Stufe 4 Gold/Blau wurde an Sandra Kieser (Feuerwehr Klingenberg) und Nico Eilbacher (Feuerwehr Röllfeld) überreicht. Die Plakette Stufe 5 Gold/Grün erhielt Nadine Ott (Feuerwehr Klingenberg), Florian Elbert, Emil Renz, Christian Schönert, Bastian Ühlein und Karl Ühlein (Feuerwehr Trennfurt). Die Plakette Stufe 6 Gold/Rot bekamen Louis Seibert (Feuerwehr Klingenberg) und Lukas Bernard (Feuerwehr Trennfurt). Lara Becker, David Maier und Laurin Hugo (alle Feuerwehr Klingenberg) nahmen außer Konkurrenz am Wissenstest teil, den sie alle bestanden haben. Kreisjugendwart Kilian Hein überreichte die Abzeichen an die Jugendlichen und freute sich über den hohen Wissensstand. Er dankte den Jugendwarten Christian Becker, Stellvertreter Michael Kürschner (Feuerwehr Klingenberg), Jürgen Kempf, Stellvertreter Nicolas Kempf (Feuerwehr Röllfeld) sowie Johannes Elbert und Stellvertreter Thomas Schnell (Feuerwehr Trennfurt) für die hervorragende Ausbildung und Betreuung der jungen Feuerwehranwärter. Kommandantin Silvia Wüst und Sabrina Becker sorgten für den Imbiss nach der gut zweistündigen Prüfung.
Reinhard Simon




Löschzugübung der Klingenberger Feuerwehren

Mitteilung vom 8.11.2017


Bei einer gemeinsamen Löschzugübung haben die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg und die Freiwillige Feuerwehr Trennfurt ihren hohen Leistungsstand demonstriert. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße nach Schmachtenberg in Höhe des Bergwerkes war angenommen. Während ein Fahrzeug, aus dem sich die Insassen selbst befreien konnten, Feuer fing, blieb das andere Fahrzeug kurz vor einem Abhang im Gebüsch hängen. Der Fahrer wurde dabei eigeklemmt. Die Einsatzleitung übernahm Kommandantin Silvia Wüst. Der Federführende Kommandant der Stadt Klingenberg a.Main, Peter Schönert, beobachtete die Großübung des Löschzuges. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Trennfurt begannen unter der medizinischen Überwachung des Rettungsdienstes sofort damit, den eingeklemmten Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien, während die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg das brennenden Fahrzeug löschte und die Unfallstelle ausleuchtete sowie die Verkehrsabsicherung auf der Kreisstraße übernahm. Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst Mömlingen war mit zwei Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter unter Leitung von Notärztin Birgit Wöber vor Ort. Im Einsatz waren das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, der Gerätewagen Logistik GWL-1, das Tanklöschfahrzeug TLF24/50, das Hilfeleistungsfahrzeug HLF 20/16 und der Einsatzleitwagen ELW sowie ein Rettungswagen. Insgesamt waren 31 Feuerwehrleute und vier Rettungsdienstkräfte im Einsatz. Seit ca. zwei Jahren finden regelmäßig Löschzugübungen der Feuerwehr der Stadt Klingenberg a.Main statt. Ein Löschzug wird im Einsatzfall je nach Bedarf zusammengestellt und die Wehren entsprechend alarmiert. Sinn und Zweck dieser Löschzugübungen ist die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der drei Feuerwehren. Im Einsatzfall ist es enorm wichtig, dass die Verständigung untereinander reibungslos klappt und eine "blinde Hand-in Hand-Arbeit" funktioniert. Die Feuerwehr der Stadt Klingenberg a.Main besteht aus der Freiwilligen Feuerwehr Klingenberg, der Freiwilligen Feuerwehr Röllfeld und der Freiwilligen Feuerwehr Trennfurt. Bei der Einsatzbesprechung im Feuerwehrhaus Klingenberg zeigte sich Federführender Kommandant Peter Schönert mit dem Ablauf dieses Einsatzes sehr zufrieden. Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Auch Kommandantin Silvia Wüst war mit dem Übungsablauf zufrieden und dankte den Teilnehmern. Nach einem kleinen Imbiss klang die gemeinsame Großübung mit dem gemütlichen Teil aus.
Reinhard Simon




Betreuer der Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg im Maximilianeum

Mitteilung vom 8.11.2017


Besuch des Bayerischen Landtags und des Justizpalastes in der Landeshauptstadt München. Foto: Staatsminister Prof.Dr. Winfried Bausback (sitzend), v.l.n.r.: Nicole Wüst, Louis Seibert, Jugendwart Christian Becker und Kommandantin Silvia Wüst.



Betreuer der Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg im Maximilianeum

Mitteilung vom 8.11.2017


Die Jugendwarte und Jugendbetreuer der Feuerwehren Klingenberg und Trennfurt besichtigten das Maximilianeum und den Justizpalast in München. Sie nahmen an einer Informationsfahrt der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Miltenberg auf Einladung von Prof. Dr. Winfried Bausback, Staatsminister der Justiz, und der Landtagsabgeordneten Judith Gerlach teil. Nach der Ankunft in München stand eine Führung im Justizpalast, dem Sitz des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, auf dem Programm. Der Justizpalast wird auch als Gerichts- und Verwaltungsgebäude genutzt. Hier fanden schon zahlreiche berühmte Strafverfahren statt. Das im Stil des Neobarock erbaute repräsentative Gebäude wurde am 10. Mai 1897 von Prinzregent Luitpold und dem damaligen Justizminister Leopold von Leonrod eingeweiht. Sehr beeindruckend ist die Bibliothek im Justizpalast mit ihren zahlreichen historischen Büchern. Die Klingenberger nahmen die Gelegenheit wahr und besuchten Staatsminister Winfried Bausback in seinem Amtszimmer. Der Staatsminister hatte im Jahr 2014 die Schirmherrschaft für das Jubiläum "150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Klingenberg" übernommen. Danach ging die Fahrt weiter zum Maximilianeum. Schon als Kronprinz fasste Maximilian II. von Bayern (1811 - 1864) den Plan, auf der Isarhöhe bei München einen großen "Nationalbau" und ein "Athenäum", eine Studienanstalt für Hochbegabte, errichten zu lassen. Das "Athenäum" heißt seit 1857 nach dem Stifter "Königliches Maximilianeum". Nach dem Ende der Monarchie 1918 ging das Protektorat über das Maximilianeum auf die Ludwig-Maximilians-Universität über. 1949 zog das Bayerische Parlament als Mieter ins Maximilianeum ein. Nach einem geführten Rundgang durch das Maximilianeum sahen die Besucher einen Videofilm über die Arbeit des Bayerischen Landtags. Danach fand eine Diskussion im Plenarsaal mit Staatsminister Bausback und Landtagsabgeordneter Gerlach statt. Dabei nahmen die Floriansjünger auf den Abgeordnetensitzen und der Regierungsbank Platz. Im Anschluss war noch genügend Zeit zur freien Verfügung, die von den Teilnehmern zum Stadtbummel genutzt wurde. Unter den 100 Teilnehmern, die sich auf zwei Busse verteilten, waren neben den Jugendvertretern aus dem Kreis Miltenberg auch Jugendleiter von Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Aschaffenburg. Am Abend traten die München-Fahrer nach einem interessanten und erlebnisreichen Tag in der Landeshauptstadt die Heimreise an.
Reinhard Simon




Tag der offenen Tür - Feuerwehrerlebnistag

Mitteilung vom 10.10.2017


Vorführung der Jugendfeuerwehr



Tag der offenen Tür - Feuerwehrerlebnistag

Mitteilung vom 10.10.2017


Die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg veranstaltete am Sonntag, 1. Oktober, einen Tag der offenen Tür am Feuerwehrhaus. Die Besucher hatten die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Geräte der Wehr zu besichtigen. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 besitzt einen Wassertank mit 2500 Liter Fassungsvermögen und ein Motorpumpenaggregat mit 20 Meter Schnellangriffsvorrichtung. Weiterhin ist es mit einem Stromaggregat und einem Beleuchtungssatz, sowie weiteren Geräten bestückt. Der Einsatzweck des Tanklöschfahrzeuges ist die Erstbrandbekämpfung und Technische Hilfeleistung "klein". Der Gerätewagen Logistik GW-L1 dient dem Material- und Personaltransport in größerem Umfang. Er kann auf seiner Ladefläche mittels einer Ladebordwand Rollcontainer mit Geräten und Ausrüstung für verschiedene Einsatzzwecke laden. Für den Personaltransport stehen inclusive Fahrer und Gruppenführer acht Sitzplätze zur Verfügung. Der Mannschaftstransportwagen MTW verfügt über neun Sitzplätze. Im Einsatz kann er aufgrund seiner Beladung mit Verkehrssicherungsmaterial zur Absicherung von Unfallstellen gegen den fließenden Verkehr eingesetzt werden. Desweitern verfügt die Klingenberger Wehr noch über einen Schlauchanhänger mit ca. 750 m B-Schlauch, einen Stromaggregat-Anhänger mit einer Leistung von 30 Kilovoltampere (kVA) und einem fest angebauten pneumatischen Lichtmast mit einer Lichtpunkthöhe von vier Metern, und einen Bootsanhänger mit Mehrzweckboot. Die Feuerwehr Trennfurt war mit der Drehleiter DLK 23/12 und dem Einsatzleitwagen ELW vor Ort. Die Drehleiter wurde im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Klingenberg und Wörth angeschafft und ist bei der Feuerwehr Trennfurt stationiert. Sie hat eine Einsatzhöhe von 32 Metern. Der Einsatzleitwagen dient der Einsatzleitung zur Koordinierung der Einsatzkräfte während des Einsatzes. Die Jugendfeuerwehr demonstrierte ihr Können mit Vorführungen. So wurden eine Alarmanfahrt und der Aufbau der Wasserversorgung sowie der Löschangriff demonstriert. Am Feuerlöschtrainer konnten die Gäste verschiedene Feuerlöscher ausprobieren und selbst einmal ein Feuer löschen. Die Kinder hatten ihre helle Freude bei verschiedenen Spielen. An einem Infostand konnte sich die Besucher über die Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr Klingenberg informieren. Mit mehreren Infotafeln präsentierte die Wehr mit zahlreichen Fotos und Presseberichten ihre Aktivitäten. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wurde bestens gesorgt.
Reinhard Simon




Actionday der Jugendfeuerwehr

Mitteilung vom 8.10.2017


Die Jugendfeuerwehr Klingenberg hatte beim Actionday einen straffen Dienstplan zu erfüllen. Zwischen der feuerwehrtechnischen Ausbildung, sportlichen Aktivitäten und technischem Dienst hatten die jungen Floriansjünger auch einige "Einsätze" zu absolvieren. Beim Actionday wird in einer 24-Stunden-Schicht der Dienst einer Berufsfeuerwehr nachgestellt, unter anderem mit realitätsnah aufgebauten Einsätzen. Neben weiteren Alarmierungen lautete eine Meldung: "Unklare Rauchentwicklung bei Firma Wüst & Leitner". Hierbei handelte es sich jedoch um einen Fehlalarm. Der nächste Einsatz war, eine vermisste Person aus einer brennenden Garage zu retten. Ein Trupp baute die Wasserversorgung auf und ein zweiter Trupp rückte mit Atemschutzgeräten und mit der Wärmebildkamera in die Garage vor. Bei den Atemschutzgeräten handelte es sich um spezielle Übungsnachbildungen für die Jugendausbildung. Der Angriffstrupp konnte die unter Gerätschaften eingeklemmte Person befreien und retten. Durch die starke Rauchentwicklung war die Sicht im Brandobjekt gleich null und erschwerte den Einsatz zusätzlich. Der Rauch wurde mit einer Nebelmaschine simuliert. Ein weiterer Alarm lautete: "Verletzter, eingeklemmter Waldarbeiter". Mit pneumatischen Hebekissen und Unterbaumaterial wurde der Baumstamm angehoben und der Waldarbeiter befreit. Das Abendessen hatten sich die Jugendlichen nun redlich verdient. Doch kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichte der nächste Alarm die Feuerwache: "Vermisste Personen im Bereich der Clingenburg", schallte es aus dem Lautsprecher. Mit mehreren Trupps ging die Jugendfeuerwehr, ausgestattet mit Lampen, Funkgeräten und zwei Wärmebildkameras, auf die Suche. Nach ca. 30 Minuten wurden alle fünf vermisste Personen gefunden. Während der gesamten Schicht waren das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und der Gerätewagen Logistik (GW-L1) im Einsatz. Die Feuerwehr Trennfurt stellte den Einsatzleitwagen (ELW) sowie Feldbetten, einen Dummy und die Übungsatemschutzgeräte für die Actionday-Übung zur Verfügung. Als Fahrer fungierten die Aktiven Wehrmänner Peter Neumann und Patrick Wähner. Die "Leitstelle" wurde von stellvertretendem Jugendwart Michael Kürschner besetzt. Jugendwart Christian Becker übernahm die Rolle des Einsatzleiters und Kommandantin Silvia Wüst die eines Gruppenführers. Sabrina Becker sorgte für die Verpflegung der Mannschaft. Die einzelnen Übungsszenearien wurden von Alexander Kuhn erstellt und organisiert.
Reinhard Simon




Actionday der Jugendfeuerwehr

Mitteilung vom 8.10.2017


Die Jugendfeuerwehr befreit einen unter einem Baumstamm eingeklemmten Waldarbeiter.



Actionday der Jugendfeuerwehr

Mitteilung vom 8.10.2017


Der Angriffstrupp rückt in die brennende Garage vor, um die vermisste Person zu retten.



Ein Tag im Wildpark Bad Mergentheim

Mitteilung vom 28.9.2017


Die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg unternahm einen Vereinsausflug in den Wildpark Bad Mergentheim. Insgesamt 33 Mitglieder, davon 12 Kinder, nahmen teil und erlebten bei sonnigem Wetter einen schönen und erlebnisreichen Tag. Der Wildpark Bad Mergentheim beeindruckt mit über 70 Tierarten auf insgesamt 35 Hektar Fläche. Natürlichkeit und artgerechte Tierhaltung stehen im Vordergrund. Die Klingenberger konnten Steinböcke und Mufflons beobachten, wie sie ebenso schnell und behände die Felsen hoch springen. Greifvögel, wie Gänsegeier, Bussarde, Steppenadler und Wanderfalken beeindruckten durch ihre Flugkünste und Stattlichkeit. Uhu und Kauz sind anmutige Jäger der Nacht. Der kapitale Rothirsch ist im mitteleuropäischen Räum das größte freilebende Wildtier. Im und am Wasser ist der Tischotter zu Hause. Die an das Wasserleben angepassten Marder zählen zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren. Nun trafen die Floriansjünger auf Meister Petz. Der Bär ist im Wildparkt meist nur drei Meter von den Besuchern entfernt. Seine stattliche Erscheinung wirkt souverän und strahlt Ruhe und Kraft aus. Daneben ist der Luchs in seinem Gehege zu Hause, der als Einzelgänger lebt und vor allem in der Dämmerung und nachts jagt. Die Geier sind äußerst nützliche und wichtige Tiere. In freier Wildbahn sind sie quasi die Gesundheitspolizei. Nach dem zwei Hektar großen Elch-gehege, in dem eine Elchkuh und ein Elchbulle leben, geht es weiter zu den Wölfen. Die freie Sicht auf das wohl größte Wolfrudel in Europa ist das beeindruckenste am Wildpark Bad Mergentheim. Die 30 Tiere tauchen plötzlich fast gelichzeitig von den Besucher auf und fressen streng nach Rang geordnet das von den Tierpflegern vorgeworfenen Futter. Im Streichelhof sind Kinder und Tiere auf gleicher Höhe und die Kinder können die Tiere anfassen und streicheln. "Helfer des Menschen" ist eine Vorführung benannt, in der gezeigt wird, wie Schafe, Hütehund, Schweine, Enten und Ziegen für den Menschen nützlich sind. Danach führt der Rundgang weiter zu den Wildschweinen, die auch als Schwarzwild bezeichnet werden. Nervenkitzel pur erlebten die Klingenberger in einem höhlenartigen Bau, in dem die Fledermäuse zu Hause sind. Der Rundgang führt weiter zu den Eisfüchsen, vorbei an der Wildkatze und schloss beim Dammwildgehege. Der Ausflug klang mit der Schlussrast im Feuerwehrhaus Klingenberg aus.
Reinhard Simon




Freiwillige Feuerwehr Klingenberg: Drei Mini-Gruppen und eine Jugendgruppe erfolgreich bei den Bambini-Wettspielen der Feuerwehr Miltenberg

Mitteilung vom 31.7.2017


Die Minis der Klingenberger Feuerwehr beim "Armaturen-Puzzle".



Die Minis beim Wasserrinnen-Spiel

Mitteilung vom 31.7.2017


Drei Gruppen der Minis und eine Jugendgruppe der Feuerwehr Klingenberg nahmen erfolgreich an den Bambini-Wettspielen der Feuerwehr Miltenberg am 22. Juli anlässlich deren 150-jährigen-Jubiläumsfestes teil: Die Minis errangen mit ihrer Gruppe 1 den zweiten, mit der Gruppe 2 den dritten und mit der Gruppe 3 den fünften Platz, die Jugendgruppe belegte den 17. Platz. An fünf Stationen mussten die Kinder bei verschiedenen Aufgaben und Spielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Beim Schlauchflechten galt es, drei Schläuche zu eine "Zopf" zu flechten. Die Minis mussten diese Aufgabe mit D-Schläuchen, die Jugend mit C-Schläuchen erfüllen. Beim Armaturenpuzzle mussten verschiedene Armaturen, wie z.B. Kupplungen oder Strahlrohr, entsprechend zusammengesetzt werden. Die Jugend musste diese Aufgabe in einer höheren Schwierigkeitsstufe erledigen, nämlich mit verbundenen Augen. Für die Minis waren alle Aufgaben etwas leichter gestaltet, als für die Jugendlichen. Alle Aufgaben und Spiele mussten auf Zeit ausgeführt werden. Eine weitere Aufgabe war, Wasser mit mehreren etwa ein Meter langen Dachrinnen, welche die Kinder an den beiden offenen Enden mit den Händen "abdichten" und hochhalten mussten, der Reihe nach von einer Dachrinne zur nächsten in einen Eimer zu befördern. Am Ende sollte möglichst viel Wasser im Eimer sein. Beim Feuerpatschen-Slalom galt es, einen Tennisball mit der Feuerpatsche, bei den Minis mit einem Kinder-Laubrechen, im Slalom durch einen Pylonen-Parcours zu treiben. Der Kistenlauf war eine weitere Herausforderung für den Feuerwehrnachwuchs. Hierbei standen die Kinder auf vier Getränkekisten und eine fünfte Kiste musste jeweils von hinten nach vorne gereicht und vor dem ersten Kind platziert werden. Nun rückten die Kinder jeweils auf die vordere Kiste vor und die letzte Kiste musste wieder nach vorne gebracht werden. Dabei durften die Kinder die Kisten nicht verlassen. Die Klingenberger Feuerwehr war mit 15 Minis und fünf Jugendlichen am Start, die von ihrem Betreuerteam mit Jugendwart Christian Becker und Kommandanten Silvia Wüst an der Spitze begleitet wurden.
Reinhard Simon
Fotos: Silvia Wüst




Erstes Leistungsabzeichen für die Minis der Feuerwehr Klingenberg

Mitteilung vom 25.7.2017


Die Kinder der Mini-Abteilung der Feuerwehr Klingenberg haben ihr erstes Leistungsabzeichen erhalten. Hierfür mussten sie fünf Fragen in der theoretischen Prüfung beantworten und zwei Aufgaben sowie ein Spiel im praktischen Teil absolvieren. Jede Aufgabe und Frage wurde mit einer entsprechenden Punktezahl bewertet. Alle 14 teilnehmenden Minis haben die Prüfung bestanden und erhielten im Feuerwehrhaus Klingenberg das Leistungsabzeichen "Kinderflämmchen Stufe 1" und eine Urkunde. Die Siegerehrung nahm Bürgermeister Ralf Reichwein im Beisein der Eltern vor. Er betonte in seiner kurzen Ansprache, dass es wichtig sei, dass die Kinder zur Feuerwehr zu den Minis gehen und dankte den Eltern dafür, dass sie ihre Kinder zur Feuerwehr schicken. "Ihr habt heute Eure erste Urkunde erhalten. Das ist wichtig und ein Ansporn für Euch, weiter so gut bei der Feuerwehr mitzumachen", sagte der Bürgermeister zu den Kindern, die sichtlich stolz auf ihr Leistungsabzeichen waren. Kommandantin Silvia Wüst, die auch die Mini-Abteilung leitet, lobte ihre Minis für das gute Abschneiden bei dieser Prüfung. Zwei Kinder haben die volle Punktzahl von 50 erreicht, alle andern lagen bei 40 Punkten. Dies sei ein sehr gutes Ergebnis, sagte die Kommandantin. Die Idee zum "Kinderflämmchen" stammt vom Feuerwehrverband Hannover. Von dort wurden auch die Abzeichen bezogen. Die Prüfungsfragen hatte das Leitungsteam der Mini-Abteilung selbst erarbeitet. In der Prüfung wurden die Kinder unter anderem nach der Notrufnummer und den vier Hauptaufgaben der Feuerwehr befragt. Weiterhin mussten sie die fünf W-Fragen bei einem Notruf benennen. In der praktischen Prüfung galt es, einen Rettungsknoten auszuführen und ein C-Strahlrohr zu erkennen, sowie beim Zielspritzen mit einem D-Schlauch in möglichst kurzer Zeit so viele Dosen wie möglich um zu spritzen. Im November wird die nächste Leistungsprüfung der Stufe 2 durchgeführt. Kommandantin Silvia Wüst hatte die Mini-Abteilung im Jahr 2010 für Kinder ab sechs Jahren gegründet und leitet sie auch seitdem. Im letzten Jahr wurde eine Vorgruppe zur Jugendfeuerwehr für Kinder ab zehn Jahren ins Leben gerufen. Ab 12 Jahren werden die Kinder dann in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Damit gehöre die Klingenberger Minis mit zu den ersten Kindergruppen im Landkreis. Als Belohnung für das große Engagement der Minis und die gute Leistung gab es für alle ein Eis.
Reinhard Simon




Bürgermeister Ralf Reichwein übergab neue Schutzhelm an die Jugendfeuerwehr Klingenberg

Mitteilung vom 3.7.2017


Die Jugendfeuerwehr Klingenberg erhielt neue Jugendschutzhelme. Bürgermeister Ralf Reichwein übergab die Schutzhelme am Samstag im Feuerwehrhaus Klingenberg an die Jugendfeuerwehr. Die Helme entsprechen dem neuesten Standard und sind neben dem Hauptzweck, dem Einsatz beim Jugendfeuerwehrdienst, auch beim Klettern, beim Radfahren, beim Paddeln und sogar beim Skilaufen verwendbar und erfüllen die jeweilige DIN-Norm hierfür. Damit bieten sie optimalen Schutz. Bürgermeister Reichwein wies in seiner Ansprache darauf hin, dass mit der Anschaffung der neuen Helme ein weiterer Schritt für die Sicherheit und den Schutz der Feuerwehrjugend getan wurde. "Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen bei der Feuerwehr ist sehr wichtig und eine starke Jugendfeuerwehr ist gut für die Feuerwehr insgesamt, denn sie dient dem Schutz der Bevölkerung" sagte der Bürgermeister. Jugend-Schriftführerin Nadine Ott dankte dem Bürgermeister im Namen der Jugendfeuerwehr für die Beschaffung der neuen Jugendschutzhelme. Jugendwart Christian Becker bedankte sich bei Bürgermeister Reichwein für die unbürokratische Ersatzbeschaffung der Helme. "Damit können wir unsere erfolgreiche Jugendarbeit fortsetzen, mit der Gewissheit, dass unsere Jugendliche bestens geschützt sind" so der Jugendwart. Kommandantin Silvia Wüst erklärte, dass die Jugendarbeit für die Feuerwehren in der heutigen Zeit enorm wichtig ist, denn dadurch wird auch die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr gewährleistet, wenn die Jugendlichem im Alter von 18 Jahren in die aktive Wehr übernommen werden können. "Für die Jugendlichen ist es ein Ansporn, wenn sie sehen, dass auch die Stadt Klingenberg ihr Engagement in der Feuerwehr durch entsprechende Ausstattung honoriert", meinte die Kommandantin.
Reinhard Simon




Dreiländertreffen

Mitteilung vom 27.6.2017


Jugendfeuerwehr Klingenberg beim Dreiländertreffen - "Spiel ohne Grenzen über Grenzen"




Jugendfeuerwehr besuchte das Dreiländertreffen und nahm am

Mitteilung vom 27.6.2017


Die Jugendfeuerwehr Klingenberg besuchte das Dreiländertreffen in Michelstadt/Weiten-Gesäß und nahm an den Feuerwehr-Wettspielen teil. Insgesamt 58 Gruppen aus dem Landkreis Miltenberg (Bayern), dem Neckar-Odenwaldkreis (Baden-Württemberg) und aus dem Odenwaldkreis (Hessen) kamen zum Dreiländertreffen. Unter dem Motto "Spiel ohne Grenzen über Grenzen" hatte die Jugendfeuerwehr des Odenwaldkreises zehn Stationen aufgebaut, an denen zum Teil kniffelige Aufgaben im Team-Work zu lösen waren. So mussten die Jugendlichen z.B. an einer Station Wasser aus einem Eimer mittels eines Messbechers in einen Feuerwehrschlauch füllen und das Wasser in einen Eimer am anderen Schlauchende befördern, so dass der Eimer mit möglichst viel Wasser gefüllt wird. An einer anderen Station galt es, Feuerwehrarmaturen, wie z.B. Strahlrohr, Verteiler oder Saugkorb, so zusammenzubauen, dass das Gebilde aufgestellt frei stehen blieb, ohne umzufallen. Eine weitere Aufgabe war, Wasser mit mehreren zirka einen Meter langen Dachrinnen, welche die Jugendlichen an beiden offenen Enden mit den Händen "abdichten" und hochhalten mussten, der Reihe nach von einer Dachrinne zur anderen in einen Eimer zu befördern. Am Ende sollte möglichst viel Wasser im Eimer gesammelt sein. Die Aufgaben mussten alle in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden. Ein besonders schwieriges Spiel war der "Fliegende Teppich". Hierbei standen fünf Jugendliche auf einer rechteckigen, zirka einen Quadratmeter großen Plane. Diese musste auf die andere Seite umgedreht werden, ohne dass die Jugendlichen die Plane verließen. Ein Schritt außerhalb der Plane wurde mit Strafpunkten in Form von Zeitabzug geahndet. Ein weiteres Spiel war "Tennisball-Suche". Bei dieser Aufgabe musste ein Jugendlicher mit verbundenen Augen in einem abgesteckten Feld möglichst viele dort verteilte Tennisbälle ertasten und rauswerfen. Ein weiterer Mitspieler gab ihm von außerhalb des Feldes entsprechende Anweisung zur Suche. Beim Abschluss der Veranstaltung in der Gemeindehalle zeugte die ausgelassene Stimmung davon, dass die Wettspiele allen Teilnehmern sehr gut gefallen haben. Die Jugendfeuerwehr Klingenberg war mit sieben Jugendlichen sowie Jugendwart Christian Becker und Kommandantin Silvia Wüst vertreten. Froh gelaunt begaben sich die Klingenberger Nachwuchs-Floriansjünger auf die Heimreise mit dem Wunsch: "Wir wollen auch in nächsten Jahr wieder am Dreiländertreffen teilnehmen".
Reinhard Simon




Erstmals gemeinsamer Berufsfeuerwehrtag der drei Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main

Mitteilung vom 9.5.2017


Zum ersten Mal fand ein gemeinsamer Berufsfeuerwehrtag der drei Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main am Wochenende 22. und 23. April statt. Dabei wurde die 24-Stunden-Schicht einer Berufsfeuerwehr mit realitätsnahen "Einsätzen" nachgeahmt. Insgesamt 20 Jugendliche nahmen an dieser Übung teil. Kurz nach dem Mittagessen schallte es aus dem Lautsprecher: "Wohnhausbrand Kleine Gasse, mehrere Personen im Gebäude". Am Einsatzort quoll dichter Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Angrifftrupps rückten mit "Atemschutzgeräten" ausgerüstet in das Wohnhaus vor. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die Drehleiter ausgerichtet. Die wichtigste Aufgabe war, die noch im Gebäude befindlichen acht Personen schnellstens zu finden und zu retten. Die teilweise verletzten Personen wurden durch die Hauseingänge und über die Drehleiter aus dem oberen Stockwerk gerettet. Ein Rettungswagen der BRK-Unterstützungsgruppe Mömlingen war vor Ort und die Besatzung übernahm die Erstversorgung der Verletzten. Ein großer "Einsatz" für alle drei Jugendfeuerwehren kam am Abend. "Vermisste Personen im Bereich "Stachus" in der Trennfurter Flur und im angrenzenden Wald". An der "Einsatzstelle" wartete bereits eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Obernburg. Es wurde weiterhin die Hunderettungsstaffel der Feuerwehr Trennfurt alarmiert. Vier Suchtrupps durchkämmten das Areal. Die einbrechende Dunkelheit erschwerte die Suche. Nach fast drei Stunden waren alle 12 Vermissten gefunden. Neben vielen weiteren Szenarien war nachmittags ein größerer "Einsatz" ein "Heckenbrand im Tal in Trennfurt". Die Jugendfeuerwehr Trennfurt übernahm den Erstangriff. Die Jugendfeuerwehren Klingenberg und Röllfeld bauten die Wasserversorgung vom Main bis zum Brandherd auf einer Länge von rund 850 Metern auf. Die Jugendwarte Aaron Schnell und Stellvertreter Thomas Schnell, Christian Becker und Stellvertreter Michael Kürschner sowie Jürgen Kempf und Stellvertreter Nicolas Kempf waren mit dem Engagement ihrer Jugendlichen sehr zufrieden. Der Federführende Kommandant der Stadt Klingenberg a.Main, Peter Schönert und Bürgermeister Ralf Reichwein beobachteten einige der nachgeahmten Einsätze und zeigte sich sehr erfreut über die Leistungen der Feuerwehranwärter. Der Berufsfeuerwehrtag wurde von Michael Gies, Johannes Elbert, Alexander Kuhn, Tim Liebeskind und Marcus Geiselhard geplant und vor Ort organisiert. Einige aktive Feuerwehrleute unterstützten die Jugendwarte bei der Übung.
Reinhard Simon




Feuerwehrjugend säubert Landschaft

Mitteilung vom 18.4.2017


Die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Klingenberg säuberten im Rahmen der landkreisweiten Flursäuberungsaktion die Bereiche der Ortsverbindungsstraße von Schmachtenberg ab Höhe der "Süppelswiese", Tonwerk und Bergwerkstraße sowie die Seltenbachschlucht. "Die Leute, die ihren Müll einfach in den Wald werfen, sind doch alle balla balla", sagte die kleine Emelie und brachte damit den Eindruck der Jugendlichen auf den Punkt, die unter anderem Flaschen, Zigarettenschachteln, Kunststoffverpackungen und Fastfood-Schachteln einsammelten. Sogar Gartenabfälle in einem blauen Müllsack fanden die ehrenamtlichen Müllsammler in ihrem Säuberungsrevier. Insgesamt waren sechs 300-Liter-Müllsäcke mit Müll und Unrat gefüllt, als die Feuerwehrjugend gegen Mittag ihre Säuberungsaktion abschloss. Die Jugendlichen und Jugendwart Christian Becker sowie einige aktive Feuerwehrleute trafen sich um 8.30 Uhr am Feuerwehrhaus. Ausgerüstet mit Müllsäcken, Greifzangen, Rechen und einem Schubkarren fuhren sie los und machten sich an die Arbeit. Im Bereich der "Süppelswiese" und weiter am Tonbergwerk sowie in der Bergwerkstraße befreiten die Feuerwehrjugend, entsprechend mit Jugendschutzanzug und Warnweste ausgestattet, die Fahrbahnränder von Müll und Unrat. In der Schlucht waren die Säuberungsarbeiten besonders schwierig, da links und rechts des Seltenbaches und des Weges das Gelände in steil ansteigende Hänge übergeht. Dennoch waren die Jugendlichen mit Eifer bei der Sache und luden den Unrat unverdrossen in ihren Schubkarren. Nachdem die Müllsäcke an der Sammelstelle abgegeben waren, fuhren die Jugendlichen zum Feuerwehrhaus. Dort hatte Kommandantin Silvia Wüst das Mittagessen bereits zubereitet, welches den Jugendlichen und ihren Betreuern nach getaner Arbeit besonders gut schmeckte.
Reinhard Simon
Foto: Silvia Wüst




Jugendfeuerwehr: Berufsfeuerwehr-Tag in Trennfurt, gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren Röllfeld und Trennfurt

Mitteilung vom 6.4.2017


Jugendfeuerwehr Klingenberg:
Berufsfeuerwehr-Tag in Trennfurt, gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren Röllfeld und Trennfurt, Samstag, 22. April bis Sonntag, 23. April 2017
Treffpunkt Feuerwehrhaus Klingenberg am Samstag, 22. April 2017, um 6.30 Uhr.

Beim Berufsfeuerwehr-Tag wird in einer 24 Stunden-Schicht der Dienst einer Berufsfeuerwehr möglichst realitätsnah nachgestellt. Die Jugendlichen übernachten im Feuerwehrhaus und haben einen geregelten Tagesablauf, der mit simulierten Einsätzen unterbrochen wird.
Das Foto zeigt die drei Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main mit ihren Jugendwarten beim Wissenstest im November 2016 im Feuerwehrhaus Röllfeld.




Feuerwehrjugend Klingenberg besichtigt Polizeiinspektion Obernburg

Mitteilung vom 6.4.2017


Feuerwehrjugend besichtigt Polizeiinspektion
Jugendfeuerwehr Klingenberg: Interessante Führung durch die Obernburger Polizeidienststelle

Klingenberg. Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Klingenberg besuchte die Polizeiinspektion Obernburg. Polizeihauptkommissar Thomas Schallenberger und Polizeihauptmeister Alexander Hermann, die neben der normalen Polizeiarbeit hauptsächlich mit der Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen, sowie der Durchführung von Elternabenden und Senioren-Informationsveranstaltungen betraut sind, führten die Feuerwehrgruppe und Jugendwart Christian Becker sowie Kommandantin Silvia Wüst durch die Inspektion. Im Besprechungsraum gaben die beiden Polizeibeamte einen Überblick über die Arbeit der Polizei. Die Feuerwehrjugend erfuhr, dass am Tag der Besichtigung die Obernburger Polizei am Vormittag bereits über 100 Einsätze zu absolvieren hatte. Die Gruppe warf auch einen Blick in die Einsatzzentrale, wo die diensthabende Gruppenleiterin für die Einsatzkoordinierung der Streifenwagen verantwortlich ist. Danach ging es in den Keller, wo sich auch die Umkleideräume, ein Sportraum und die Arrestzellen befinden. Eine Arrestzelle wurde mit Alexander Hermann besichtigt, der die Funktion des Raumes erklärte. Nun wurde die Besuchergruppe in den Hof der Inspektion geführt, wo die Einsatzfahrzeuge geparkt sind. Dort stand auch eines der neuen Einsatzfahrzeuge, die nicht mehr grün sind, sondern blau mit neongelben Streifen. Die Jugendlichen durften sich auch einmal ins Polizeiauto hineinsetzten. Wieder zurück im Besprechungsraum demonstrierte Thomas Schallenberg mit einem Blumentopf, wie Fingerabdrücke von einem Gegenstand sichergestellt werden. Dann wurden die Fingerabdrücke der Jugendlichen abgenommen und auf die Karteikarten gedrückt, auf die sie zuvor ihre Namen geschrieben hatten. Diese durften sie mit nach Hause nehmen. Im Erkennungsdienst-Raum erläuterten die Beamten die Funktionsweise der Fingerabdruck-Scanner und Computer. Die von Verdächtigen abgenommenen oder an einem Tatort sichergestellten Fingerabdrücke werden sofort nach München zum Datenabgleich geschickt. Pro Jahr werden in der Polizeiinspektion Obernburg ca. 400 erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Dies kann allerdings nicht jede Polizeidienststelle ausführen. In Aschaffenburg zum Beispiel werden erkennungsdienstliche Maßnahmen von der Kriminalpolizei erledigt. Zum Schluss der zweistündigen Führung bedankte sich Jugendwart Christian Becker bei Thomas Schallenberger und Alexander Hermann für die sehr interessante Führung und überreichte beiden ein kleines Präsent.




Tolle Stimmung bei der Faschingsfeier der Minis

Mitteilung vom 16.3.2017


"Hellau", hieß es am Faschingssamstag-Nachmittag im Feuerwehrhaus Klingenberg. Der Nachwuchs der Floriansjünger feierte Fasching mit vielen Spielen und bei ausgelassener Stimmung. Beim Luftballontanzen kam es auf die Geschicklichkeit der Minis an, während bei "Alle Vögel fliegen hoch" die Beweglichkeit gefordert war. Das Mohrenkopf-Wettessen machte den Kleinen sichtlich Spaß und hinterließ in dem einen oder anderen Gesicht deutliche Spuren. Weitere Spiele brachten viel Abwechslung in die Faschingsfeier. Die Minis, die von Kommandantin Silvia Wüst betreut werden, hatten ihre helle Freude bei diesem bunten Faschingstreiben. Die Kommandantin wurde von ihrer Stellvertreterin Nicole Wüst, Natascha Neumann und Sabrina Becker bei der Gestaltung der Feier unterstützt. Zwischen den lustigen Spielen konnten sich die Kinder, die in bunter Verkleidung gekommen waren, immer wieder an einem reichlichen Buffet stärken. Das Buffet wurde von den Betreuerinnen mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern liebevoll zusammengestellt. Silvia Wüst dankte den Eltern für diese wertvolle Hilfe. Die breite Palette der kurzweiligen Spiele, welche die Betreuerinnen ausgewählt hatten, deren Gefühl für den kindgerechten Umgang mit ihren Schützlingen und der mit Luftschlangen und Luftballons faschingsmäßig dekorierte Raum trugen maßgeblich zum guten Gelingen dieser Faschingsfeier bei. Als die Eltern ihre Kinder dann am Spätnachmittag wieder abholten, blickten sie in strahlende Gesichter. Die Mini-Abteilung der Feuerwehr besteht zur Zeit aus 14 Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren. Sie wird von Silvia Wüst und ihrer Stellvertreterin Nicole Wüst geleitet. Sie werden dabei von Natascha und Peter Neumann sowie von Sabrina Becker und je nach Bedarf von weiteren aktiven Feuerwehrleuten unterstützt. Die Übungsabende finden immer mittwochs von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Klingenberg statt, außer in den Schulferien. Neben dem spielerischen heranführen der Kinder an die Aufgaben der Feuerwehr stehen Basteln, Exkursionen, Ausflüge, Spiele und diverse weitere Aktivitäten auf dem Programm. Und kleine "Filmstars" sind die Minis auch schon: Sie wirkten letztes Jahr beim KiFinale-Wettbewerb des Bezirksjugendrings mit und drehten vor und hinter der Kamera aktiv einen sechsminütigen Film, der auf YouTube zu sehen ist. Informationen über die Minis sind bei Silvia Wüst, Tel.: 0170-9046354, E-Mail: wuestsilvia@gmx.de, erhältlich.
Reinhard Simon




Feuerwehrjugend beim Weltcup-Skispringen in Willingen

Mitteilung vom 16.3.2017


Die Jugendfeuerwehr Klingenberg war beim Weltcup-Skispringen in Willingen am 29. Januar live dabei. Die Jugendlichen und ihre Betreuer erlebten nicht nur sportliche Höchstleistungen aus nächster Nähe, sondern auch die einmalige und ausgelassene Party-Stimmung am Auslauf der Mühlenkopfschanze. Der Landesfeuerwehrverband Hessen und der Verband der Feuerwehren haben mit dem Skiclub Willingen exklusive Feuerwehr-Konditionen ausgehandelt. Für den extra ausgewiesenen Feuerwehr-Block direkt an der Schanze gab es vergünstigte Karten für die Jugendfeuerwehr. Neben vielen anderen Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet hat auch die Jugendleitung der Feuerwehr Klingenberg das Angebot genutzt und ihren Jugendlichen dieses einzigartige Erlebnis, bei einem Weltcup direkt vor Ort dabei zu sein, ermöglicht. Nach den Strapazen der Anreise nach Nordhessen, die Abfahrt in Klingenberg war bereits um 6.30 Uhr und vom Parkplatz zur Mühlenkopfschanze wurde ein etwas längerer Fußmarsch durch hohen Schnee zurückgelegt, genossen die jungen Floriansjünger aus der Rotwein- und Festspielstadt die tolle Stimmung und die besondere Atmosphäre im Hexenkessel von Willingen. Vor dem eigentlichen Wettkampf konnte die Klingenberger Feuerwehrjugend zusehen, wie die Schanze präpariert wurde und das Probe-Springen beobachten. Weltcup-Sieger wurde Andreas Wellinger nach Sprüngen auf 147,5 und 135,0 Meter mit 242,3 Punkten. Der Jubel für den deutschen Ski-Adler war riesengroß und die Klingenberger jubelten kräftig mit. Nachdem die Jugendfeuerwehr nach einem erlebnisreichen Tag am späten Abend wieder in Klingenberg eintrafen, meinten die Jugendlichen: "Wir möchten nächstes Jahr wieder zum Weltcup-Skispringen."
Reinhard Simon





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