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Die Greifvogelstation Klingenberg


Der Vogel war kurzfristig Patient in der Auffangstation für Greife und Eulen am früheren Klingenberger TonbergwerkDie Greifvogelstation ist wiedereröffnet

2016 wurde die Greifvogelstation Klingenberg als Einrichtung des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) ins Leben gerufen, in der Folgezeit war sie aber aus personellen Gründen über viele Monate geschlossen. Seit 2018 hat die Stadt Klingenberg wieder die Verantwortung für das Naturerlebnis-Gelände übernommen

Organisatorisch laufen alle Fäden beim Initiator, dem Klingenberger Förster Dominik Ludwig zusammen.

Für die fachkundige Pflege geschwächter, verletzter und kranker Eulen und Greifvögel ist - wie schon 2016 - erneut Falkner Michael Mendel (50) zuständig, mit dem die Stadt entsprechende Vereinbarungen getroffen hat. Ihm steht sein bewährtes Team zur Seite: die Falknerinnen Marina Ullrich aus Dammbach und Annegret Grampe aus Großwallstadt sowie Falkner-Anwärter Stefan Fischer aus Niedernberg. Obwohl für Station und Betreuer bereits 2016 alle behördlichen Genehmigungen vorlagen und nur der Betreiber gewechselt hat, erforderte die deutsche Gründlichkeit die abermalige Genehmigungsprozedur.

Vorige Woche waren alle Unterlagen bei der Stadt eingetroffen. Am Samstag, 21.07.2018 kamen Falkner, Förster und Bürgermeister an der Station zusammen und ließen zum Start der Wiedereröffnung den Bussard fliegen, der vorab aufgepäppelt worden war. »Zur Erstversorgung aufgefundener Tiere ist jeder Falkner berechtigt«, erklärte Mendel die Anwesenheit des schon genesenen Patienten.

Führungen über das Gelände

Heimische Greife und Eulen und ihre Lebensweise sind Thema bei Führungen übers Gelände, die mit dem Falkner oder der Stadt vereinbart werden können. Der Zugang zu den zehn Volieren der »Krankenstation« bleibt allerdings grundsätzlich gesperrt, weil die dort untergebrachten Tiere nicht gestört werden dürfen. Ein kleiner Obolus der Teilnehmer trägt dazu bei, die Kosten der Vogelpflege zu decken.

Geplant ist außerdem, dass solche Naturerlebnis-Rundgänge mit einer Flugvorführung abgerichteter Tiere enden. Dies wäre eine Attraktion etwa für Schulklassen oder Touristengruppen.



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